Für jede Aufgabenstellung konzipiert die bam den richtigen Asphalt, erstellt die Erstprüfungen, wählt die geeigneten Rohstoffe aus und produziert streng nach den Vorgaben der technischen Regelwerke.
Anwendungsbeispiele
Die bam produziert Asphalt für alle
Anwendungen des Bauwesens
Die Asphaltproduktion wird ständig in den eigenen Labors überwacht und zusätzlich von unabhängigen Prüfinstituten in Bayern kontrolliert. Die Produktion erfolgt just in time für jeden Kunden und für jedes Bauvorhaben. Das enge Netz unserer Asphalt-Mischwerke erlaubt die Belieferung mit allen heute üblichen Einbauleistungen.
Asphalt im Straßenbau
Mehr als 70 Prozent aller Autobahnen und fast sämtliche weiteren Bereiche unseres Straßennetzes bestehen vollständig aus Asphalt, der für den kompletten gebundenen Straßenaufbau verwendet wird – also für die Deck-, Binder- und Tragschichten.
„Das gesamte Straßennetz in Deutschland — von der Autobahn bis zur Gemeindestraße — ist in Summe mehr als doppelt so lang wie der Abstand zwischen der Erde und dem Mond. Allein die Straßen des überörtlichen Verkehrs (Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) umfassen rund 230.000 Kilometer.“ (Quelle: BMV, Stand 2024)
Asphalt für Radwege
Asphalt ist der ideale Baustoff für Radwege, weil er dauerhaft eben und fugenlos eingebaut werden kann. Dies kommt den Nutzern entgegen, die einen hohen Fahrkomfort erleben und dank des geringeren Rollwiderstands mit weniger Kraftaufwand unterwegs sind.
„Dank hoher Investitionen verfügt der Freistaat Bayern heute über 9.000 Kilometer Radwege und als Radwege genutzte Wege allein entlang von Bundes- und Staatsstraßen sowie über 3.000 Kilometer an Kreisstraßen (Stand: 01.01.2025). Damit sind über ein Drittel der Staats- und über die Hälfte der Bundesstraßen mit straßenbegleitenden Wegen für den Radverkehr ausgestattet. Dieser Bestand wird durch zahlreiche kommunale Radwege ergänzt.“ (Quelle:Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, radverkehr.bayern.de)
Asphalt für Parkplätze und Parkhäuser
An moderne Parkplatzflächen werden je nach Verwendungszweck unterschiedliche Anforderungen gestellt: Vor Geschäften und Großmärkten soll der Belag eben sein, damit die Einkaufswagen problemlos geschoben werden können. Zugleich müssen derartige Flächen eine hohe Standfestigkeit bieten, um Eindrücke durch parkende Fahrzeuge zu vermeiden.
Moderne Asphaltbefestigungen können so konzipiert werden, dass sie den unterschiedlichen Beanspruchungen gerecht werden. Bedingt durch den fugenlosen Einbau ergeben sich zusätzliche Vorteile wie einfacherer Winterdienst oder leichtere Reinigung im Sommer. Falls die Entwässerung in der Fläche erfolgen soll, um einer Versiegelung entgegen zu wirken, kann spezieller, wasserdurchlässiger Asphalt eingesetzt werden.
Fahrbahnbeläge auf Brücken
In Bayern gibt es rund 14.900 Straßenbrücken, die entweder aus Beton, Stahl oder Kombinationen aus verschiedenen Baustoffen bestehen – wie zum Beispiel Stahlverbundbrücken. Stahl und Stahlverbund wird bei Brücken mit großen Stützweiten verwendet. Der überwiegende Anteil des Bauwerks besteht dabei aus Stahl- und Spannbeton.
Fahrbahnbeläge auf Brücken müssen viel leisten. Sie müssen die Belastungen des Verkehrs aufnehmen, an das Tragwerk weitergeben und dabei verformungsbeständig, eben und griffig bleiben. Gleichzeitig müssen sie das Brückenbauwerk gegen Oberflächenwasser abdichten, das im Winter die Karbonatisierung förderndes oder korrosionsförderndes Tausalz enthält. Der acht bis neun Zentimeter dicke Brückenbelag besteht aus einer Deck-, einer Schutz- und einer Dichtungsschicht. Schutz- und Deckschicht bestehen aus Asphalt. Für die Schutzschicht des Brückenbelages wird hauptsächlich Gussasphalt verwendet. Bei der zweilagigen Dichtungsschicht auf Beton wird für die Schutzschicht Walzasphalt verwendet.
Flugplatzbau
Die Verkehrsflächen auf Flughäfen werden in Bereiche für ruhenden und rollenden Flugverkehr eingeteilt. Die jeweilige Beanspruchung ist dabei völlig anders als im Straßenbau, da die Gewichte und Radlasten der Flugzeuge deutlich höher sind. Zusätzlich werden sehr hohe Ansprüche an die Beständigkeit gegenüber Enteisungsmitteln gestellt. Diese Anforderungen erfüllt die fugenlose Asphaltbauweise mit speziell dafür konzipierten Asphaltsorten. Ein weiterer Vorteil ist eine deutlich kürzere Bauzeit – gerade bei der Sanierung von Start- und Landebahnen.
„In der Bundesrepublik Deutschland gibt es derzeit 22 Flughäfen, von denen internationaler Luftverkehr durchgeführt wird“. (Quelle: ADV/Statstisches Bundesamt, 2025)
Wasserbau
Asphalt hält dicht – und spielt deshalb eine wichtige Rolle im Wasserbau. Zu den Hauptanwendungsgebieten zählen der Küstenschutz, Talsperren und Speicherbecken, Schifffahrtskanäle und zum Teil auch der Flussbau.
Heute werden mit Asphalt beispielsweise Mauern und Dämme von Talsperren abgedichtet, Wasserspeicher ausgekleidet und Sohlen, Kanal-Böschungen, Wasserstraßen oder Deiche zum Küstenschutz beschichtet. Und auch bei Talsperren für die Trinkwasserversorgung kommt Asphalt zum Einsatz, weil er die Wasserqualität nicht beeinträchtigt. Zudem muss modernes Dichtungsmaterial frostbeständig sein und gegen mechanische Beschädigungen schützen, zum Beispiel, wenn schwere Anker geworfen werden. Als Verfestigung und Abdichtung an den Hängen und der Kanalsohle wird ein Asphaltbeton-Belag aufgetragen.
Deponiebau
An diesen Bereich werden sehr hohe umweltrelevante Anforderungen gestellt: Die Basis der Deponie muss so abgedichtet werden, dass keine Schadstoffe aus dem Inhalt ins Grundwasser gelangen können. Außerdem ist es wichtig, dass die Oberfläche den Inhalt gegen eindringendes Oberflächenwasser schützt. Ein speziell konzipierter Asphalt erfüllt diese Anforderungen als Abdichtung, da er besonders widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchungen und zugleich schadstoff- und wasserdicht ist.
Auszug aus der „Güterichtlinie Abdichtungskomponenten aus Deponieasphalt“: Gemäß Deponieverordnung (DepV) dürfen für das Abdichtungssystem Materialien, Komponenten und Systeme nur eingesetzt werden, wenn sie dem Stand der Technik entsprechen. Abdichtungskomponenten aus Deponieasphalt, die nach der Güterichtlinie hergestellt, geprüft und eingebaut werden, erfüllen die Anforderungen an den Stand der Technik im Sinne der DepV.
Ingenieur- und Hochbau
Wenn es um Fahrbahnbeläge in Parkhäusern, Parkflächen auf Dächern, Tiefgaragen oder Estriche im Industrie- und Wohnungsbau geht, ist Gussasphalt die erste Wahl. Diese Asphaltbauweise verbindet eine hervorragende Nutzbarkeit mit wirtschaftlicher Herstellung und sehr kurzen Einbauzeiten.
Gussasphalt ist: schnell nutzbar, geruchlos, fugenlos, extrem belastbar, verschleißfest, staubfrei, tausalzbeständig, wasser- und chemikalienbeständig, brandsicher, wasserdicht, wurzelhemmend, langlebig und vollständig wiederverwendbar. Außerdem lässt sich mit Gussasphalt auch eine flüssigkeitsundurchlässige Flächenbefestigung in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (WHG §19g) realisieren.
Industriebau
Mit dem leistungsstarken und zuverlässigen Baustoff Asphalt werden wasserdichte und chemieresistente Flächen für Lager- und Umschlagplätze hergestellt. Einige Beispiele für die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten sind:
- Lagerhallen
- Industriebetriebe
- Düngemittelhallen
- Holzbauwerkstätten
- Lager- und Abfüllplätze nach WHG
usw.
Sportplatzbau
In diesem Bereich kommt Asphalt als sogenannte Dränschicht zum Einsatz, auf der die jeweiligen Nutzschichten angeordnet sind. Solche Asphaltsorten sind so offen zusammengesetzt, dass eindringendes Oberflächenwasser sofort in die darunter liegenden Schichten weitergeleitet werden kann. Auch Eisstock- und Sommerstockbahnen verfügen zum Beispiel über spezielle Asphaltbeläge, die nach den gültigen Regeln der Sportverbände zusammengesetzt sind.
Rechts zu sehen ist der Multifunktionsplatz Viechtach: Der Belag wurde mit bam COLOUR realisiert und fügt sich harmonisch in die Parkumgebung ein. Während der Sommermonate fungiert der moderne Multifunktionsplatz als großer Skatepark – und von Dezember bis März wird die von Natursteinborden eingefasste Fläche geflutet und verwandelt sich in eine perfekte Eislaufbahn.
Ländlicher Wegebau
Ein Belag, der in Bayern nicht fehlen darf: Asphalt für die Landwirtschaft. Viele Verbindungswege und Zufahrten zu Feldern oder Wiesen werden mit Asphalt gebaut, um auch bei regnerischem Wetter eine stetige Befahrbarkeit zu gewährleisten. Um diese Flächen nicht zu sehr zu versiegeln, kommt oft nur im Bereich der Radrollspuren Asphalt zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil dieser Wege ist ihre zusätzliche Nutzbarkeit für Radfahrer – dank einer ebenen und fugenlosen Bauweise.
In der Landwirtschaft gibt es eine ganze Reihe weiterer Asphaltanwendungen wie zum Beispiel Fahrsilos, die einen dichten und beständigen Boden benötigen oder Ställe zur Viehhaltung. Hier kommen speziell zusammengesetzte Asphalte zum Einsatz, die dank ihrer fugenlosen Bauweise ideal als Abdichtung geeignet und gegen die dort auftretenden Beanspruchungen resistent sind.
Schienenwegebau
Der Bau der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecken hat neue Bauweisen für die Schienenbefestigung mit sich gebracht: Früher wurden die Gleise in Schotter gebettet, heute baut man sogenannte feste Fahrbahnen, auf denen die Schienen befestigt werden. Dadurch lassen sich dauerhaft ebene Gleiswege herstellen, die für die hohen Geschwindigkeiten unerlässlich sind. Hier kommt Asphalt zum Einsatz, der extra für diesen Zweck mit speziellen Rezepturen und Einbauverfahren optimiert wird.
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